11. Spieltag, II. Mannschaft, 23.11.2017: DJK Tusa 06 – DJK Sparta Bilk II: 2:9

Alle Jahre wieder- zu Gast bei TuSa

Wir kennen sie seit Jahren, unsere Gegner von TuSa Düsseldorf. Eine der fairsten und sympathischsten Mannschaften im Kreise Düsseldorf.

Angeführt vom legendären Abwehrbollwerk Helmut Smeets, der in seiner langen, unter anderem auch Tischtennis-Bundesliga-Karriere, so einige seiner

Spieler zur Verzweiflung getrieben hat. Wie wir erfahren haben, ist Helmut auf Abschiedstournee und spielt leider seine letzte Saison. Es verlässt somit in absehbarer

Zeit ein Mann die Bühne des Düsseldorfer Tischtennis, der ein absolutes Vorbild für jeden Spieler sein sollte. Ein großer Sportsmann und jederzeit fairer Gegner. Ein Gentleman.

Das TuSa- Team vervollständigten an diesem Abend die nicht weniger sympathischen Kollegen:

Beyer

Blumenrath

Papadopoulos

Ippach

Mitbauer

Wir konnten folgendes Team aufbieten:

Cramm

Mazurek

Hornung

Joest

Ceschlaw

Djemaoune

Ungewohnter Weise lagen wir nach den Doppeln 2:1 in Front, was uns in den vergangenen Jahren gegen TuSa meistens verwehrt geblieben war.

Cramm/Ceschlaw und Mazurek/Hornung gewannen. Unterlegen waren hingegen Joest/Djemaoune

Das obere Paarkreuz spielte anschließend 1:1. Die Defensivspezialisten beider Teams setzen sich durch: Mazurek unterlag Smeets klar mit 0:3, ebenso erging es Beyer, der sich wiederum Cramm mit 0:3 geschlagen geben musste.

In den Duellen der Mitte war es eine enge Kiste. Beide 5-Satz-Duelle gingen an uns Spartaner. Joest spielte taktisch klug gegen seinen unangenehm blockenden Gegner Blumerath. Hornung drehte in einem guten Spiel gegen Papadopoulos ein 0:2 in ein 3:2.

Zwischenstand 5:2

Die Vorentscheidung fiel dann im unteren Paarkreuz. Ceschlaw besiegte Mitbauer in einem von beiden Seiten überlegt geführten Spiel mit viel Unterschnitt-Einlagen letzten Endes hochverdient mit 3:1. Zum Glück stimmte an diesem Tag Norberts Vorhand- Schlagquote im Vergleich zum letzten Spiel gegen Gerresheim, was vermutlich den Ausschlag gegeben hat.

Djemaoune tat sich indes gegen Ippach ungleich schwerer. Nach 2:0 Satzführung und klarem Vorsprung im 3. Satz wurde er übermütig und unterlag die Sätze 3+4. Im 5. Satz machte er es dann besser und siegte 3:2.

Somit lagen wir 7:2 in Front und gewannen alle 5 Satz Spiele des Abends.

Mal wieder standen sich anschließend die beiden Spitzen(noppen)spieler der Teams Smeets und Cramm gegenüber. Im Grunde genommen geht es bei den Duellen der beiden „Zerstörer“ immer nur darum, wer die bessere Tagesform hat und wer weniger Fehler macht. Ein technisch versiertes Offensivspiel darf hier niemand erwarten. Zitat Smeets: „Wir könnten auch auf einem Kreuzfahrtschiff spielen …!“ – Dem ist nichts hinzuzufügen.

Leider machte sich bei Helmut die Schulter relativ schnell negativ bemerkbar, sodass nach nur einem Satz seine Aufgabe das Spiel beendete.

Mazurek machte dann im Einzel gegen seinen demotivierten Gegner Beyer kurzen Prozess. 3:0

Endstand 9:2 — erstmals ein deutlicher Sieg gegen TuSa.