12. Spieltag, II. Mannschaft, 29.11.2017: DJK Sparta Bilk II – TTG Langenfeld VI: 9:4

Herbstmeister!

Den Verfolger aus Langenfeld (Tabellenplatz 4) haben wir an diesem Abend keinesfalls unterschätzt. Obwohl dieser bei der Begrüßung

schon andächtig zu unserer, noch nicht offiziell erreichten, Herbstmeisterschaft gratuliert hatte. Psychologische Taktik?

Langenfeld spielte mit:

Billner

Pötschke

Jaeger

Stelter

Hamacher

Boddenberg

Wir traten an mit:

Cramm

Mazurek

Karas

Joest

Ceschlaw

Djemaoune

Da auf beiden Seiten jeweils ein Spieler aus dem mittleren Paarkreuz fehlte, konnte man also von einem offenen Duell ausgehen.

Auf Sparta Seite fehlte Björn Hornung, der sich lieber beim Marylin Manson- Konzert austobte. Langenfeld musste Frank Peeters ersetzen.

Die bekannte Langenfelder Doppelstärke trug an diesem Abend fast wieder Früchte. In einem spannenden 5-Satz Duell der 3er Doppel behielten Mazurek/Djemaoune

jedoch knapp die Oberhand und so führten wir 2:1. Zuvor unterlagen in dieser Saison erstmals Karas/Joest; die gut harmonierenden Cramm/Ceschlaw wahrten die weiße Weste.

Im oberen Paarkreuz gelang Björn Cramm ein klares 3:0 gegen seinen Noppen-empfindlichen Kontrahenten Pötschke. Tim Mazurek kämpfte sich in seinem Einzel nach zwischenzeitlich klaren Rückständen

immer wieder heran und fuhr ein glückliches aber dann doch verdientes 3:1 gegen Billner ein.

In der Mitte hagelte es ein 0:2. Stefan Karas ging aufgrund Vorhand-Ladehemmung glatt mit 0:3 gegen Stelter unter. Alex Joest verspielte eine 2:1 Satz- und deutliche Punkteführung im 4. Satz und verlor schlussendlich 2:3 gegen Jaeger.

Unten hatte Norbert Ceschlaw mit seinem Gegenüber Boddenberg keine Probleme, 3:0. Michael Djemaoune bekämpfte die Kurz-Noppenattacken von Hamacher intensiv aber letzten Endes nicht heftig genug und verlor 2:3.

Zwischenstand 5:4

Auch Billner mochte die Rückhand von Cramm nicht und unterlag, nach taktisch klugem Spiel, letzten Endes doch mit 1:3. Der Tag von Langenfelds Pötschke war es vermutlich nicht, denn auch gegen Mazurek war er beim 0:3 chancenlos.

Im mittleren Paarkreuz konnte man sagen: Kreuzvergleiche verbieten sich. Verlor Karas sein erstes Einzel gegen die Langenfelder Nr.4 Stelter noch sang und klanglos, so lieferte er eine beeindruckende Vorstellung gegen den spielstarken Jaeger ab.

Rückhandblocks aus dem Lehrbuch, Vorhandtopspins a la bonheur.

Insgesamt nun eine klare Führung von 8:4.

Parallel spielten nun Joest gegen Stelter und Ceschlaw gegen Hamacher an den beiden Tischen. Beide waren -eigentlich- klar auf der Verliererstraße.

Bei Alex Joest ging überhaupt gar nichts, folgerichtig verlor er die ersten beiden Sätze 3:11 und 5:11. Norbert Ceschlaw lag zeitgleich ebenfalls hinten.

Bei Alex lief es im 3. Satz – was im Vergleich zu den ersten beiden Sätzen keine Kunst war – nun besser. Mit unglaublicher Moral und eisernem Willen wehrte er einen Matchball ab und drehte tatsächlich noch das Spiel. Chapeau zu diesem 3:2 !

Noberts Spiel wurde dank Alex´ Sieg nicht mehr gewertet und so hieß es:

Endstand 9:4 – der (bedeutungslose) Herbstmeistertitel ward gewonnen.